Test: Exclusiv: Der Mazda CX-5 als Basisversion im Test

Neu: Der Mazda CX-5

Man könnte meinen, auf dieses Auto haben alle gewartet. Die Kunden, die in Deutschland schon 4.300 Modelle im Vorverkauf orderten. Sowie die Journalisten, die in größeren Massen zur Pressevorstellung kamen als bei allen bisherigen Mazda-Modellen. “Das Warten auf den CX-5 hat sich gelohnt”, unterstreicht Josef A. Schmid, Geschäftsführer von Mazda Deutschland.

Übersichtlich strukturiert und solide verarbeitet: Das CX-5-Cockpit

Neu erfunden haben die Japaner das Segment der Kompakt-SUVs freilich nicht. Jedoch wollen sie Tiguan, Kuga, ix35 und Co. zu Leibe rücken und haben sich dazu ziemlich ins Zeug gelegt – mit frischem Design, fabrikneuen Motoren, neuen Getrieben sowie neuem Bedienkonzept. Bei Letzterem hat Mazda etwas bei der Konkurrenz abgeguckt. Mit einem Drehcontroller à la BMW iDrive lassen sich das Audiosystem, die Telefonfunktionen und das für nur 500 Euro Aufpreis erhältliche Navigationssystem mit TomTom-Technologie steuern. Alternativ ist die Bedienung auch über den 5,8-Zoll- Touchscreen ausführbar.

Der Innenbereich punktet mit wertigen Materialien und solider Verarbeitung. Die CX-5-Kabine ist nicht nur nett anzusehen, sondern auch edel gestaltet. Selbst im Fond gibt es für Kopf und Beine genügend Platz, der Gepäckraum (503 bis 1.620 Liter) gehört zu den größten seiner Klasse. Die Rücksitzlehnen lassen sich über Hebel vom Gepäckraum aus entriegeln und klappen daraufhin automatisch nach vorne, sodass ein fast ebener Ladeboden entsteht. Äußerlich fällt der 4,56 Meter lange CX-5 durch charakteristisch geschwungene Linien auf, die sich künftig bei weiteren Mazdas wiederfinden werden.

Immer mit dabei: Ein USB-Anschluss für externe Geräte wie Musikplayer

Stolz ist Mazda auf die Motoren des CX-5. Sie tragen den Zusatz “Skyactiv“, sind außerordentlich leicht und zeichnen sich durch minimale Verbrauchswerte aus. Der einzig verfügbare Benziner leistet als Fronttriebler 165 PS und kommt auf 210 Newtonmeter Drehmoment. Das Besondere des Zweiliter-Vierzylinders liegt im für Ottomotoren ungewöhnlich beträchtlichen Verdichtungsverhältnis von 14:1. In Verbindung mit der knackigen Sechsgang-Schaltung beträgt der Normverbrauch hier gerade mal sechs Liter, das schafft keiner der Konkurrenten auch nur ansatzweise. Der Benziner ist ebenso als Allradversion erhältlich.

Der 2,2-Liter-Diesel steht in Leistungsstufen mit 150 und 175 PS zur Auswahl. In der schwächeren Version soll der Verbrauch gerade mal 4,6 Liter auf 100 Kilometer betragen, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 119 Gramm pro Kilometer. Ohne extra Abgasnachbehandlung zur NOx-Reduzierung erfüllen die Selbstzünder schon die ab 2014 gültige Euro-6-Norm. Das Kompakt-SUV bietet einen hervorragenden Kompromiss aus Dynamik und Komfort, Querrillen schluckt das Auto exzellent weg. Für Sicherheit sorgen einige optional käufliche Assistenzsysteme: Der infrarotgesteuerte City-Bremsassistent soll im Bereich zwischen vier und 30 km/h Auffahrunfälle abwenden beziehungsweise deren Folgen dezimieren, indem gegebenenfalls eine automatische Vollbremsung eingeleitet wird. Auch im Angebot sind ein Fernlicht-, ein Totwinkel- und ein Spurhalteassistent.

Der Mazda CX-5 beginnt als 2.0 Skyactiv-G FWD bei 23.490 Euro, das sind mehr als 2.000 Euro weniger als für einen vergleichbar motorisierten VW Tiguan. Einen ähnlichen Hyundai ix35 gibt‘s allerdings schon für 1.300 Euro weniger. Dennoch hat Josef A. Schmid recht behalten: Das Warten auf den CX-5 hat wahrhaftig gelohnt.

Motor und Antrieb

Mazda CX-5 2.0 Skyactiv-G FWD 

Motorart

Reihen-Ottomotor

Zylinder

4

Ventile

4

Hubraum in ccm

1.998

Leistung in PS

165

Leistung in kW

121

bei U/min

6.000

Drehmoment in Nm

210

bei U/min

4.000

Antrieb

Frontantrieb

Gänge

6

Getriebe

Schaltgetriebe

Fahrwerk

 

Spurweite vorn in mm

1.585

Spurweite hinten in mm

1.590

Radaufhängung vorn

McPherson-Federbeine mit unteren Dreieckslenkern, Querstabilisator

Radaufhängung hinten

Einzelradaufhängung, Längslenker, untere Querlenker, oberer Schwertlenker

Bremsen vorn

innenbelüftete Scheiben, 297 mm

Bremsen hinten

Scheiben, 303 mm

Wendekreis in m

11,7

Räder, Reifen vorn

225/65 R17, 7J x 17

Räder, Reifen hinten

225/65 R17, 7J x 17

Lenkung

Zahnstangenlenkung mit geschwindigkeitsabhängiger elektrischer Servounterstützung

Maße und Gewichte

 

Länge in mm

4.555

Breite in mm

1.840

Höhe in mm

1.710

Radstand in mm

2.700

Leergewicht in kg

1.390

Zuladung in kg

615

Kofferraumvolumen in Liter

503

Kofferraumvolumen, variabel in Liter

1.620

Anhängelast, gebremst in kg

1.800

Dachlast in kg

50

Tankinhalt in Liter

56

Kraftstoffart

Super

Fahrleistungen / Verbrauch

 

Höchstgeschwindigkeit in km/h

200

Beschleunigung 0-100 km/h in Sekunden

9,2

EG-Gesamtverbrauch in Liter/100 km

6,0

EG-Verbrauch innerorts in Liter/100 km

7,5

EG-Verbrauch außerorts in Liter/100 km

5,1

CO2-Emission in g/km

139

Schadstoffklasse

Euro 5

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Test: Wie gut ist ein gebrauchter SLK für 5000 Euro wirklich?

Äußerlich macht der SLK noch einen guten Eindruck – dank anständiger Verarbeitung und anständigem Rostschutz

Teure Autos bereiten die größte Freude, wenn sie den Wertverlust hinter sich haben. Genau wie bei diesem SLK. Der Roadster ist nun ganz unten im Preistal angekommen. Preiswerter wird er nicht mehr. Ein sinnvoller Kauf?

Einfach super, das Klappdach. Okay, das gab es bereits in den 30er-Jahren bei Peugeot (402 Eclipse). Aber wie der Mercedes SLK innerhalb von 25 Sekunden auf Knopfdruck die Blechmütze zieht, das haben die schwäbischen Ingenieure schon vorzüglich ausgetüftelt. Der “SL kurz” mit Variodach, intern R 170 betitelt, erscheint 1996 als Zweiliter-Vierzylinder (136 PS) oder auch als 230er Kompressor (193 PS). Der Kurze wird in Bremen fabriziert, es sind Extraschichten nötig: 1997 werden 55.000 Stück produziert, 50 Prozent mehr als geplant. Anlass für diesen Ansturm: Der SLK ist relativ günstig. Ein Basis-200 beträgt 1999 60.000 Mark. Dafür gibt es zwar lediglich Stoffsitze, aber dennoch Nobel-Image. Auch eine Schlupfregelung kostet Zuschlag, beim 230 ist sie jedoch Serie.

Kein SLK rollt ohne Extras. Leder, Klima, Metallic-Lack oder auch Seitenairbags bohren den Basispreis im Schnitt um 15.000 Mark auf. Zum ersten Mal hat ein Daimler kein fünftes Rad. Im Frühjahr 2000 erfolgt das Facelift: jetzt mit Sechsganggetriebe, Sidebags in Serie sowie ESP. Grundlage ist der 200 Kompressor (163 PS), der 230er schafft nun 197 Pferdestärken. Zwei Sechszylinder mit 218 PS und ab 2001 der AMG (354 PS) bilden das Leistungsmaximum. Optisches Update: Blinker in den Außenspiegeln, in Wagenfarbe lackierte Schweller und Schürzen. Innen weicht Plastik einer edlen Alu Verkleidung, ein neues Lenkrad gibt es dazu. Der Tank wird auf 60 Liter erweitert – schließlich verbraucht ein leistungsstarker SLK auch mal 20 Liter.

Technische Daten
Motor Vierzylinder-Kompressor/vorn längs
Ventile/Nockenwellen 4/2
Hubraum 2295 ccm
Leistung 193 PS bei 5300 U/min
Drehmoment 280 Nm bei 2500 U/min
Höchstgeschwindigkeit 227 km/h
0-100 km/h 7,7 s
Getriebe/Antrieb Fünfgang manuell/Hinterrad
Tankinhalt/Kraftstoffsorte 53 l/Super
Länge/Breite/Höhe 3995/1715/1270 mm
Kofferrauminhalt 145–348 l
Leergewicht/Zuladung 1313/272 kg

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Show: Auktionshaus Bonhams versteigert königlichen Aston Martin

Versteigert: Aston Martin Virage Volante von 1994, einst von Prinz Charles genutzt

His Royal Highness (HRH) The Prince of Wales, besser bekannt unter dem Namen Prinz Charles, gilt als einer der größten Aston-Martin-Fans überhaupt. Sein Fuhrpark ist mit etlichen Modellen der Marke ausgestattet. Auch ein Aston Martin Virage Volante von 1994 ist mit dabei, den der Sohn von Queen Elizabeth II. noch bis Ende 2007 benutzte. Nachdem das Schmuckstück nun vier Jahre als Ausstellungsstück im Hauptquartier von Aston Martin im englischen Gaydon diente, wird es nun versteigert.

Das Debüt des Aston Martin Virage Volante war im Jahre 1991 auf dem Genfer Autosalon – ganze zwei Jahre nach dem Coupé Virage. Das Magazin Fast Lane betitelte den offenen Ableger als das aristokratischste aller Cabriolets. Parallel war es mit über zwei Tonnen Gewicht eines der Schwersten. Im Kontrast zum nicht eben über dem Asphalt schwebenden Virage-Coupé mussten beim offenen Volante viele Verstärkungen eingebaut werden, weil er sich ansonsten ohne das stabilisierende feste Dach im Fahrbetrieb zu sehr verwinden würde. Deckung vor Wind und Wetter bietet ein Stoffverdeck mit gläserner, beheizbarer Heckscheibe. Um trotz des Speckgürtels eine dem Coupé ebenbürtige Geschwindigkeit zu bieten, wurde die Übersetzung gekürzt, dadurch erreicht der Volante mit 150 Meilen je Stunde, umgerechnet 241 km/h, eine etwas magere Höchstgeschwindigkeit. 1993 wurde die serienmäßig verbaute und betagte Dreigang-Automatik durch eine zeitgemäßere Version mit vier Fahrstufen und zwei Fahrmodi – Normal und Sport – ausgewechselt. Ein manuelles Fünfgang-Getriebe blieb weiterhin als Option im Angebot.

Üblicherweise hatten die Modelle Virage und Virage Volante einen 5,3-Liter-V8-Motor mit 330 Pferdestärken unter der Haube. Aston Martin bot leistungssüchtigen Kunden außerdem einen Umbau auf 6,3 Liter an. Das Triebwerk erreichte 462 PS und ein Drehmoment von 624 Newtonmeter. Der Spurt von null auf 60 Meilen pro Stunde, umgerechnet knapp 96 km/h, funktioniert damit in 5,5 Sekunden. Die Maximalgeschwindigkeit liegt je nach Achsübersetzung bei 174 Meilen pro Stunde, also zirka 280 km/h. Außerhalb ist der 6,3-Liter-Aston an einer verbreiterten Karosserie mit ausgestellten Kotflügeln erkennbar.

Der Aston Martin Works Service erledigt außer der Inspektion oder Reparatur von Fahrzeugen auch Sonderumbauten. Der Prince of Wales hat dort seinen Aston Martin DB6 MKII, den ihm 1969 Queen Elisabeth II. zum 21. Geburtstag schenkte, auf Bio-Ethanol-Verträglichkeit umrüsten lassen. In dem veränderten DB6 MKII verließen Charles’ Sohn Prinz William und die Herzogin von Cambridge, ehemals Catherine Middleton, nach ihrer Hochzeitszeremonie den Buckingham-Palast.

Gepflegt wurde der spezielle Aston Martin nach Angaben des Auktionshauses Bonhams immer vom Aston Martin Works Service (AWMS) in Newport Pagnell. Für Interessierte findet dort am 19. Mai 2012 auch die Auktion statt, vor der das Prinzen-Cabrio noch eine Inspektion bekommt. Bonhams erwartet einen Auktionserlös von 61.000 bis 86.000 Euro. Und nun viel Spaß beim Bieten!

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Tuning: Abt R8 GTR 620 PS im schicken Polizei-Dress

Der Abt R8 GTR trägt vorne eine Spoilerlippe und ist mit einem Sportfahrwerk ausgestattet

Traditionell werben die Macher der Kampagne von Tune it! Safe! mit einem eindrucksvollen Showcar für legales und sicheres Tuning. Auf der Tuning World Bodensee 2012 (28. April bis 1. Mai) ist ein getunter und in einen Polizei-Dress verpackter Audi R8 der Star des Messestands. Der Abt R8 GTR wäre wohl Traum eines jeden Gesetzeshüters.

Würde der Abt R8 GTR wirklich als Einsatzauto benutzt werden, dürften sich die Polizeibeamten über 620 Pferdestärken freuen. Der 5,2-Liter-V10 bringt von Hause aus “nur” 525 PS. Ebenso das Drehmoment fällt besser als bei der Serienvariante aus: Abt ringt dem Triebwerk 550 anstelle von 530 Newtonmeter ab. Da müssten Gauner schon stärkere Geschütze auffahren, wenn sie fliehen wollen. Anstatt in 3,9 Sekunden wie beim Serienmodell, lässt sich der Abt-R8 in 3,2 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. Nach 9,9 Sekunden sind 200 km/h drin. Aus 316 km/h Maximalgeschwindigkeit macht der Tuner 325 km/h. Eine Sportabgsasanlage untermauert das Ganze mit dem geeigneten Sound.

Alcantara satt: Auch im Innenbereich legte Tuner Abt Hand an

Äußerlich fällt der getunte R8 nicht nur durch seine Tuningteile von Abt – 19-Zöller und Karosserieteile aus Karbon – auf, sondern außerdem durch eine originale Polizeilichtanlage vom Typ “RTK 7″ und ein reales Foliendekor der Gesetzeshüter. Des Weiteren sorgt ein Sportfahrwerk für ein noch schnittigeres Handling – schließlich schlagen Banditen gerne Haken. Insassen werden von Recaro-Rennschalensitzen an Ort und Stelle gehalten und mit einem Vierpunktgurt-System festgemacht. Damit die Scheiben im Ernstfall nicht zerbrechen, sind sie mit Autoglas-Sicherheitsfolie überzogen.

Die Kampagne Tune it! Safe! begann im Jahr 2006. Ziel der Initiative ist es, gegen ungesetzliches und unsicheres Tuning vorzugehen. Sie wird zum Beispiel vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), dem Verband der Automobiltuner (VDAT), der Polizei NRW und den technischen Prüforganisationen DEKRA, GTÜ, TÜV und KÜS gestützt. Auf der Tuning World Bodensee können sich Gäste nicht nur den Polizei-R8 bestaunen, sondern bekommen von Experten am Messestand auch Tips für ein gesetzeskonformes Tuning.

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Service: Sommerreifen Bei Wärme entsteht ein längerer Bremsweg mit Winterreifen

Bei warmen Temperaturen verkürzt sich der Bremsweg mit Sommer- statt Winterreifen beträchtlich

Mit Beginn des Frühlings steht auch der Reifenwechsel an. Aber sollte man nicht vielleicht noch einmal mit einem verzögerten Wintereinbruch rechnen und aus diesem Grunde mit dem Reifentausch so lange wie möglich warten? Nein, denn auch das bringt Gefahren mit sich. Wer bei erhöhten Temperaturen im Frühjahr noch mit Winterreifen fährt, muss mit längeren Bremswegen rechnen. Jedoch sind hierzulande auch im Sommer knapp drei Millionen Autos mit Winterreifen unterwegs, das entspricht den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland im Jahr 2011.

Vergleiche von Bremswegen zeigen, dass Fahrzeuge mit Winterreifen auf trockener Fahrbahn bei 20 Grad Celsius rund sechs Meter mehr brauchen als mit Sommerreifen, um aus 100 Stundenkilometer zum Stehen zu kommen – das ist weit über einer kompletten Fahrzeuglänge. Während das Auto mit Sommerreifen mittlerweile steht, ist das Auto mit Winterreifen noch mit 37 km/h unterwegs.

Winterreifen sind mit ihrer weichen Gummimischung auf die kalte Jahreszeit ausgerichtet. Bei sonnigeren Außentemperaturen kann es zu einem schwabbeligen Fahrgefühl und erhöhtem Verschleiß kommen. Sommerreifen sind daher den Anforderungen bei wärmerer Witterung auf nasser und trockener Straße besser gewachsen. Sie gewährleisten ein präzises Lenkverhalten sowie kürzere Bremswege auf trockenem beziehungsweise nassem Asphalt. Für den Goodyear-Sommerreifen Eagle F1 Asymmetric 2 wurde zum Beispiel eine spezielle Technologie entwickelt, die den Straßenkontakt der Reifenaufstandsfläche während des Bremsens vergrößert. Während sich gängige Profilblöcke beim Verzögern wenig oder auch gar nicht verändern, erweitern die Profilblöcke des Eagle F1 Asymmetric 2 durch eine besonders entwickelte Form unter Bremsbelastung ihre Oberfläche und dadurch die Kontaktfläche zur Fahrbahn. Dies steigert die Haftung und führt zu kürzeren Bremswegen.

Höchste Fahrsicherheit bieten aber nur Sommerreifen, die über eine genügende Profiltiefe verfügen. Gesetzmäßig vorgeschrieben ist zwar eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter. Doch Verkehrsexperten empfehlen, das Profil nicht so weit abzufahren und die Reifen schon bei einem Restprofil von drei Millimeter zu wechseln. Denn mit rückläufiger Profiltiefe werden auch die Bremsleistungen bei Nässe schlechter, parallel erhöht sich die Gefahr des Aquaplanings.

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Service: Die ADAC-Pannenstatistik von 2012: Deutsche an der Spitze

Alle Modelle in der Übersicht

Deutsche Autos sind die verlässlichsten. Das ist das Ergebnis der aktuellen Pannenstatistik des Automobilclubs ADAC. Erstmalig lagen Pkws deutscher Hersteller in allen sechs Fahrzeugklassen an der Spitze. In der Mittelklasse finden sich unter den Top Ten sogar ausschließlich Autos heimischer Firmen. In der oberen Mittelklasse/Oberklasse führen sie das Ranking ebenfalls an. Auch wenn die Fahrzeuge deutscher Hersteller mittlerweile in der ganzen Welt produziert werden, sind sie heutzutage zuverlässiger denn je.

Die Mittelklasse führt der Audi A5 an, gefolgt von seinem Bruder Q5 sowie dem BMW X3. Damalige Dauersieger wie der Toyota Avensis oder der Mazda 6 landen nun nicht mehr unter den ersten zehn. Auch in der oberen Mittelklasse/Oberklasse gewinnt Audi mit dem A6. Gleich danach kommen der BMW 5er und die Mercedes E-Klasse. In der unteren Mittelklasse präsentieren sich die Mercedes A- und die B-Klasse als die zuverlässigsten Pkws, auf Platz drei folgt der BMW 1er. Bei den Kleinwagen ist der Mini Platz eins, der Mitsubishi Colt landet als einziger Japaner auf Platz zwei, gefolgt vom Opel Meriva sowie dem unerwartet guten Renault-Ableger Dacia Sandero.

Vielfachste Ursache für eine Panne waren 2011 Probleme mit der Elektrik

Hauptursache für Zwischenfälle und Pannen sind nach der Statistik Probleme mit Batterien, Anlassern oder Generatoren. Das rührt laut ADAC zum einen von der wachsenden Zahl der elektrischen Verbraucher an Bord, zum anderen aber auch an den Start-Stopp-Systemen. Durch das mehrmalige An- und Abschalten des Motors wird laut Automobilclub die Batterie stark beansprucht. Probleme mit den Batterien sind ebenfalls der Grund, weshalb die beiden Hersteller Honda und Hyundai mit ihren aktuellen Modellen in der diesjährigen Pannenstatistik negativ abschneiden.

Für die Statistik hat der Automobilclub 230.000 mehr als vier Millionen Pannen ausgewertet, bei denen der ADAC 2011 um Hilfe gerufen wurde. Ausgewertet werden ausschließliche technische Probleme. Die betroffenen Autos sind dabei unter sechs Jahre alt, müssen in wenigstens drei aufeinander folgenden Jahren im Wesentlichen unverändert gebaut und in einem der Jahre mindestens 10.000-mal zugelassen worden sein. Insgesamt wurden in diesem Jahr 92 Modellreihen durchleuchtet.

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Automessen: AMI, AMICOM, AMITEC – Der Countdown für Messetrio in Leipzig läuft

AMITEC, 2. bis 6. Juni 2012

In naher Zukunft beginnen die automobilen Messen AMI, AMICOM und AMITEC in Leipzig mit einem umfangreichen Marktüberblick. Eine erste Zwischenbilanz offenbart: Alle drei Messen können neue Aussteller begrüßen.

Auf der AMI (2. bis 10. Juni) präsentieren insgesamt 12 Automobilmarken mehr als im Jahr 2010 ihre Autos. Dieser klare Zuwachs und die vielen ankündigten Modellpremieren unterstreichen die dominierende Rolle der AMI als einzige internationale PKW-Messe des Jahres in Deutschland. Gleichzeitig finden vom 2. bis 6. Juni 2012 die AMITEC, Fachmesse für Fahrzeugteile, Werkstatt und Service, sowie die AMICOM, Europas führende Branchenmesse für mobile Unterhaltung, Kommunikation und Navigation statt. Bereits jetzt können sich potentielle Gäste für das europaweit einmalige Messetrio online ihr Ticket sichern.

AMICOM, 2. bis 6. Juni 2012

Martin Buhl-Wagner, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Messe, ist enthusiastisch: “Das Messetrio aus AMI, AMITEC und AMICOM verspricht Ausstellern und Besuchern erneut vielfältige Synergieeffekte. Mit ihrer Eintrittskarte können die Besucher die neuesten Autos sehen, sich über Innovationen der In-Car-Elektronik und der Vernetzung im Auto informieren und ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Probefahrten, Sonderschauen und Mitmachaktionen erleben. Speziell das Fachpublikum erwartet zusätzlich auf der AMITEC Produkte und Dienstleistungen für die Bereiche Wartung, Pflege, Service und Instandsetzung von PKW und Nutzfahrzeugen.”

AMI, 2. bis 10. Juni 2012

Volker Lange, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), dem ideellen Träger der AMI meint: “2012 wird ein gutes Autojahr mit bis zu 3,2 Millionen Pkw-Neuzulassungen. Ich bin sehr froh darüber, dass sich die positive Marktentwicklung auch beim großen Zuspruch der Aussteller beim Messeverbund AMI Auto Mobil International, AMICOM und AMITEC widerspiegelt. Das Jahr 2012 ist das Jahr der Premieren. Viele Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren werden im Juni in Leipzig zu sehen sein.”

Die positive Zwischenbilanz zeigt, dass der Zwei-Jahres-Rhythmus der AMI Auto Mobil International und die mit dem Juni-Termin vorgenommene Einreihung in den internationalen Messekalender von der Industrie aktiv mitgetragen werden.

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Show: Mercedes beendet seine Marketing-Kooperation mit Ducati

VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch (Mitte) schnappt sich mit Audi Ducati. Ducati-Chef Gabriele del Torchio (links) freut sich, AMG-Chef Ola Källenius (rechts) steht nun ohne Motorrad-Marketingpartner da

Audi hat den italienischen Motorradhersteller Ducati am 18. April 2012 aufgekauft. Dadurch geht ein Traum von VW-Aufsichtsratschef und Ducati-Fan Ferdinand Piëch in Erfüllung. Die Marketing-Zusammenarbeit von der Mercedes-Performance-Tochter AMG mit Ducati hat sich damit unverzüglich erledigt, wie Mercedes-Pressesprecher Wolfgang Zanker auf Nachfrage bestätigte.

Das gemeinschaftliche Marketing von AMG und Ducati wurde gegen Ende November 2010 im Rahmen der L.A. Auto Show als Clou gefeiert. AMG-Chef Ola Källenius und Ducati-Chef Gabriele del Torchio presäntierten zuerst gemeinsam eine Ducati Diavel und anschließend den neuen Mercedes CLS 63 AMG. Auch Ducati-Werksfahrer Nicky Hayden war erschienen, um bei der kleinen Attraktion dabei zu sein. Die Nachfrage, wann Mercedes denn nun Ducati erstehen wolle, wurde damals mit einem knappen “gar nicht” beantwortet. Ein Fehler, wie sich nun zeigt. Auf der Internationalen Automobil Ausstellung Frankfurt am Main im September 2011 wurde noch selbstbewusst das erste AMG-Ducati-Sondermodell vorgestellt: die Ducati Diavel AMG Special Edition. Bis zu diesem Datum standen bereits Ducatis in Showrooms chinesischer Mercedes-Händler und es gab Überlegungen, sogar technisches Know-how auszutauschen, wie Källenius und del Torchio während eines Round-Table-Gesprächs während der IAA mitteilten.

Dass zu diesem Zeitpunkt Audi bereits seine Finger nach Ducati ausgestreckt hatte, scheint bei Mercedes niemanden gestört zu haben. Denn im Dezember 2011 zeigte Mercedes gemeinsam mit Ducati auf der Bologna Motorshow einen SLK 55 AMG und eine Ducati in der Sonderlackierung Streetfighter yellow. Nun ist plötzlich Schluss, der VW-Konzern kann auch eine Motorradmarke sein Eigen nennen und Piëch ist der bedingungslose Sieger. Für Mercedes ist dies außerordentlich bitter: Schließlich sind die Stuttgarter im Absatzzahlen-Wettrennen der deutschen Premium-Automobilhersteller hinter Audi und BMW auf Platz drei zurückgefallen.

Dass Audi nach der kartellrechtlichen Freigabe würdiger Eigentümer einer großen Motorradmarke ist, wird nicht nur auf Piëchs Liebe zu performanten Fortbewegungsmitteln zurückzuführen sein. Auf der einen Seite findet man unter vielen Entwicklern in der Autoindustrie Motorradfahrer, auf der anderen Seite stellt Audis bayerischer Erzfeind BMW selbst Motorräder her. Ferner ist die Zahl der Autohersteller, die auch Motorräder bauen, recht übersichtlich: Honda und Suzuki stellen ebenfalls Bikes her, Toyota hat bislang nur eine Enduro-Studie auf die Räder gestellt. Daimler präsentierte eigentlich mit dem Reitwagen von 1885 das erste Motorrad der Welt – jedoch nur als Versuchsfahrzeug für Motoren. Eine eigene Motorradproduktion wurde nie angesteuert. Nach dem Audi-Ducati-Deal wird es für Mercedes schwierig, in Sachen Motorräder den Anschluss an Audi und BMW zu halten.

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Service: Saisonkennzeichen: An die Schadenfreiheitsklasse denken

Wer ein Saisonkennzeichen beantragt, sollte an die Schadenfreiheitsklasse denken

Jetzt zum Sommer lagern viele ihr Winterauto ein und holen Cabrio oder Motorrad aus der Garage. Von den rund 47 Millionen zugelassenen Fahrzeugen in Deutschland sind immerhin 1,8 Millionen nicht das gesamte Jahr unterwegs. Wer sein Gefährt jedoch nur ein paar Monate im Jahr verwendet, will sein Geld für Steuern und Versicherung auch nur für diese Zeit berappen. Mit einem Saisonkennzeichen ist das machbar. Der Autofahrer meldet sein Fahrzeug einmalig für mindestens zwei, maximal elf Monate bei der Zulassungsstelle an. Bis zur Abmeldung ist der Zeitraum der Zulassung dann Jahr für Jahr gültig.

Wer für sein Auto ein Saisonkennzeichen beantragt und nicht bereits in der untersten Schadenfreiheitsklasse fährt, sollte beim Versichern eines bedenken: Nur wenn ein Vertrag wenigstens 180 Tage im Jahr läuft, wird er bei Schadenfreiheit in eine bessere Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Bei Abschluss einer Kaskoversicherung erhalten die Fahrzeuge im Ruhezeitraum noch Versicherungsschutz. Dies ist zum Beispiel dann von Vorteil, wenn das Auto in der Winterzeit gestohlen wird.

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Neuheiten: Die Mini-Sondermodelle Hyde Park und Green Park

Edles Doppel: Die Mini-Sondermodelle Green Park (links) und Hyde Park

Nach den Modellen Baker Street und Bayswater nun Hyde Park und Green Park: Mini setzt seine Tradition fort, neue Sondermodelle nach Orten in London zu taufen. Verständlich, finden doch in der britischen Hauptstadt im Sommer 2012 die Olympischen Spiele statt.

Die Modelle Hyde Park und Green Park werden für den standardmäßigen Mini und den Clubman zum Verkauf angeboten. Das Motorenangebot beinhaltet zwei Benziner mit 122 und 184 PS sowie zwei 112 und 143 PS starke Diesel. Beide Autos sind in Weiß lackiert, auch im Interieur finden sich weiße Merkmale. Beim Mini Hyde Park sind das Dach sowie die Außenspiegelkappen in braun lackiert, dazu kommen Motorhauben- und Seitenstreifen in der gleichen Farbe. Als Gegenstück ist der untere Teil der C-Säulen in Wagenfarbe lackiert. Im Fall des Green Park werden passend zum Namen Dach, Außenspiegelkappen sowie die Streifen in “British racing green” koloriert.

Im Hyde Park finden zu Olympia 2012 die Triathlon- und Langstreckenschwimmwettbewerbe statt. Der deutlich kleinere Green Park liegt nahe dem Buckingham-Palast.

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